
Patagonien, eine unvergessliche Erfahrung
Patagonien kennenlernen heißt ans Ende der Welt reisen und eine wilde, faszinierende und geheimnisvolle Region entdecken. Hier scheint die Zeit stehengeblieben, damit die Natur ihr reines, unverändertes Gesicht zeigen kann. Eine Landschaft voller Überraschungen: Majestätische Gebirge, gekrönt von ewigem Eis, überragen tausendjährige Gletscher, Fjorde, Kanäle, Flüsse, Seen und Wasserfälle. In tiefen Wäldern wachsen Mammutblatt, duftende Tepa-Bäume, immergrüne Coigües, honigspendende Tiacas und der Magnolienbaum, der heilige Baum der Mapuche.
Patagonien erstreckt sich auf etwa 240.000 Quadratkilometern im äußersten Süden Südamerikas zwischen dem 40. und dem 55. Breitengrad auf den Gebieten Chiles und Argentiniens. Neben seinen großartigen Landschaften hat dieser entlegene Landstrich auch eine hochinteressante Geschichte, die von Mut und Opferbereitschaft der ersten Siedler zeugt: Erst am Ende des 19. Jahrhunderts kamen Menschen nach Patagonien und schafften es trotz Einsamkeit, Isolation und rauen Klimas, ihre neue Heimat wirtschaftlich und sozial zu entwickeln.
Zu Patagonien gehören die südlich der Stadt Puerto Montt gelegene Provinz Palena sowie die Regionen Aysén und Magallanes mit den Hauptstädten Coyhaique und Punta Arenas. Das Territorium bietet vielfältige Naturschauspiele, von der patagonischen Pampa bis zu den Kanälen und Fjorden, in die sich die Anden herabsenken. Auf dem nördlichen Eisfeld im Nationalpark Laguna San Rafael sowie auf dem südlichen Eisfeld in Magallanes finden sich auch Spuren der letzten Gletscherbildung.
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